Alois Senefelder Erfinder der Lithographie: Festschrift zum by Ludwig Pietsch

By Ludwig Pietsch

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Hazzi Druckerei und Handlung betrieben, für welche ihnen sogar die Behörde ein bequemes Local in Aussicht gestellt habe, - da wurde das Verlangen bei Frau Gleissner übermächtig, mit eigenen Augen zu sehen. Sie reiste ab. Nichts war übertrieben. Aber indem sie Alois das nach ihrer Rückkehr nach Wien bestätigte, erzählte sie ihm zugleich von eigenen sehr erfreulichen und vielversprechenden Begegnissen, die ihr in München geworden wä- - 54 ren. Ein ehemaliger Lehrling Senefelders, der 1804 von Wien abgegangen, bei Breitkopf und Bärtel in Leipzig geholfen hatte, eine Steindruckerei zu errichten, und eben wieder nach München gekommen war, hatte sie veranlasst, dort während ihres Aufenthalts wieder eine kleine Druckerei zu eröffnen.

Beide wollten mit ihr, ihrem Mann und Senefelder in Gemeinschaft eine grosse lithographische Anstalt in München errichten und ihrerseits die haaren Mittel zu deren Etablirung und Betrieb l1ergeben. Wieder erwachten bei dieser Nachricht alle Lieblingshoffnungen Senefelders mit neuer Stärke. Der Contract mit den Gebrüdern Faber schien das einzige Hinderniss, um sofort zu ihrer Verwirklichung nach München abzugehen. Aber es bedurfte 1mr der Aeusserung seines Wunsches und das Versprechen, nach der Einrichtung der Steindruckerei, die in einigen Monaten geschehen sein werde, wieder behufs Aufstellung der Druckwalzen nach St.

Die Kühnheit und die wirkliche Genialität seines erfindenden Geistes erscheint um so bewundernswerther, als er nach eigenem Geständniss in Bezug auf das ganze Gebiet der Färberei, auf das Wissen von den dabei zu verwendenden Farbesubstanzen und Beizmitteln "gänzlich ein Fremdling" war. Der Versuch, ein von ihm auf den Stein gezeichnetes hübsches Cattunmuster, das ihm vortrefflich gelang, mit Indigo und Oelfirniss durch seinen Walzendruck abzuziehen, überzeugte ihn, dass auch diese Erfindung gelungen sei und bestimmte Andre, auch dafür das Patent in England zu erwirken.

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